Anlagen- und Apparatebauer/innen

Der Beruf Anlagen- und Apparatebauer/in ist in div. Fachrichtungen unterteilt: Projektierung und Projektbearbeitung, Konstruktion, Prototypenbau, Fertigungsunterstützung, Blech- und Profilbearbei-tung, Komponenten- und Apparatebau, Rohrbau, Schweisstechnik, Schmiedetechnik, Montage und Ausbau, Prozesstechnologie, Instandhaltung und Ausbildungsunterstützung. Nachstehend sind ein paar Beispiele aufgeführt:
Konstruktion: z.B. Chemie-Behälter, Container, Tankanlagen, Wärmetauscher, Hebebühnen, Anpassrampen, verschiedene Lifte, Hochregallager, Förderanlagen, ..
Rohrbautechnik: z.B. Leitungsbau in der Chemie ...
Schweisstechnik: Diese Fachrichtung wird vor allem in Betrieben ausgebildet wo Rohrbau und Apparatebau hergestellt wird.

Für alle Fachrichtungen wird zuerst eine Grundausbildung absolviert, wo die Fertigkeiten der Metallverarbeitung erlernt werden müssen, wie: zuschneiden, bohren, fräsen, drehen, stanzen, schweissen ...

Als Anlagen- und Apparatebauer/in arbeitet man häufig in der Werkstatt. Je nach Betrieb müssen nach der Fertigung die Werkstücke an Ort und Stelle montiert werden - das kann einem dann in die ganze Welt bringen ...

Kontaktadresse

Simon Senn, 061 552 95 95,

Anforderungen

Technisches Verständnis, handwerkliche Begabung, Freude an der Metallverarbeitung, körperliche Gesundheit, durchschnittliche schulische Begabungen in Mathematik und gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Texte lesen und verstehen, Teamfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Selbständigkeit, Freude an Abwechslungen ...

Vorbildung

Abgeschlossene obligatorische Schulzeit in der Sekundar-, Real- oder Bezirkschule. Auch die Berufswahlklasse oder die Vorlehre bieten nötige Grundkenntnisse.

Ausbildung/Fächerspiegel

Betriebliche Ausbildung

Die Berufslehre dauert 4 Jahre. Die praktische Ausbildung im Lehrbetrieb wird durch einen Modell-Lehrgang begleitet und unterstützt.

Überbetriebliche Kurse, ÜK

Während der Lehre werden 8 Kurswochen durchgeführt, welche auf die ersten beiden Jahre verteilt sind. Diese Kurse werden während der normalen Arbeitszeit besucht.

Berufsfachschule

Die Berufsschule dauert im 1. Lehrjahr 2 Tage und in den restlichen Lehrjahren jeweils einen Tag. Die Berufsschule ist in Muttenz.

Berufsmatur

Der Besuch der Berufsmatura technischer Richtung ist nach bestandener Aufnahmeprüfung möglich. Der Besuch erfordert einen 2. Schultag (im 2. - 4. LJ).

Dieser Abschluss berechtigt zum Eintritt in eine Fachhochschule.

Abschluss

Anlagen- und Apparatebauer/in schliessen ihre erfolgreiche Lehre mit dem Eidgenössischen Fähigkeitsausweis EFZ ab