Baupraktiker/innen

Baupraktiker/-innen sind Dienstleister auf der Baustelle:

Du arbeitest beim Betonieren und bei den dafür nötigen Schalungen und Bewehrungen mit. Deine Unterstützung ist auch gefragt, wenn es um die Erstellung von Mauerwerken mit Spezialelementen und Dämmungen geht, oder wenn vorgefertigte Elemente wie Decken, Wände, Treppen, Stützen, Kamine, Abdeckplatten und Fensterbänke zu versetzen sind.

Als Baupraktiker/-in arbeitest du auch im Tiefbau mit. Dazu gehören Erd- und Auffüllarbeiten, Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten, Schächte und Leitungsanschlüsse.

Kontaktadresse

Daniel Eggenberger, 061 552 95 95,

Anforderungen

Handwerkliches Geschick, Freude an einer Tätigkeit im Freien, kräftige Konstitution, körperliche Gewandtheit, Teamfähigkeit.

Vorbildung

Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung/Fächerspiegel

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. An einem Tag pro Woche finden berufsbezogene Fächer, Allgemeinbildung und Sport in der Berufsfachschule statt. Zusätzlich sind überbetriebliche Kurse zu besuchen. Abschluss: eidgenössisches Berufsattest (EBA) Nach der Ausbildung können Baupraktiker und Baupraktikerinnen in das 2. Lehrjahr Maurer und Maurerin EFZ einsteigen. Nach Ausbildungsabschluss stehen ihnen dieselben Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Betriebliche Ausbildung

Die Ausbildung findet in Bauunternehmung unter Anleitung eines Poliers oder Vorarbeiters statt. Baupraktiker und Baupraktikerinnen sind Mitglieder eines Bau-Teams. Sie arbeiten zum einen im Hochbau. Da sind sie am Erstellen von Neubauten beteiligt, an ihrer Instandhaltung, Sanierung oder Restauration. Das können Wohnhäuser sein, Industriebauten, Schulanlagen, Kulturgebäude, Einkaufszentren, Sportstätten und viele andere. Baupraktiker unterstützen die Baufachleute und arbeiten nach ihren Anweisungen mit Handwerkzeug und modernsten Maschinen. Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Sie helfen unter anderem mit, Betonierarbeiten und Schalungen auszuführen, verlegen vorgefertigte Elemente wie Decken, Wände, Treppen und dergleichen.
Baupraktiker/innen arbeiten zum andern im Tiefbau, wo sie bei Erd- und Auffüllarbeiten mitwirken, beim Erstellen von Schächten und Leitungsanschlüssen. Dabei wenden sie stets die notwendigen Massnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz an.

Überbetriebliche Kurse, ÜK

Verteilt auf die 2 Lehrjahre finden 4 überbetriebliche Kurse mit jeweils 3 Wochen Kursdauer statt. Diese werden in der Maurerlehrhalle im Ausbildungszentrum des Schweizerischen Baumeisterverbandes in Sursee durchgeführt. Während den insgesamt 12 Kurswochen übernachten die Lernenden im Internat des AZ in Sursee.

Berufsfachschule

Die theoretische Ausbildung wird an der Berufsfachschule Muttenz vermittelt und dauert 1 Tag pro Woche.

Fächerspiegel:
- Fachunterricht 5 Lektionen (Baustoffkunde, Baukonstruktion,Fachzeichnen und Fachrechnen)
- ABU 3 Lektionen (Deutsch,Gesellschaft und Recht)
- Sport 1 Lektion

Abschluss

Baupraktiker/innen schliessen ihre zweijährige erfolgreiche Lehre mit dem Eidgenössischen Berufsattest (EBA) ab.

Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten

Berufliche Grundbildung als Maurer/in (Einstieg ins 2. Bildungsjahr). Danach stehen die entsprechenden Weiterbildungswege wie nach dem erfolgreichen Abschluss EFZ offen.